(WOLSFELD)Ausnahmezustand in Wolsfeld der Südeifel: Die Vorbereitungen zum Bergrennen laufen. Das Spektakel an Pfingsten hat aber nicht nur Fans.


Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt: Björn Hoffmann, Christoph Schackmann, Johannes Dichter, Peter Spoden und Anja Schlags (von links) sind ein tatkräftiges Quintett von Helfern beim Aufbau in Wolsfeld. TV-Foto: Jürgen C. Braun  Foto: Picasa (e_bit )

"Piep, piep - Tweet, tweet" - Zum wiederholten Mal innerhalb der vergangenen wenigen Minuten "zwitschert" es aus dem Mobil-Telefon von Christoph Schackmann an diesem Mittwochabend. "Ich halte mich viel in der Natur auf, deswegen dieser Klingelton", sagte der Vorsitzende des Eifelmotosportclubs (EMSC) Bitburg mit einem erklärenden Augenzwinkern. Der Niederweiser ist mit der gefragteste Mann in der Südeifelgemeinde in diesen Tagen vor der 55. Auflage des Wolsfelder Bergrennens am Pfingstmontag.

(Wolsfeld) Motorsport: Mehr als 150 Teilnehmer gehen an Pfingsten wieder beim Wolsfelder Bergrennen an den Start.

Donnernd durch die Eifel: Am Wochenende wird's laut rund um Wolsfeld. TV-Foto: Jürgen C. Braun  Foto: (g_sport

Wolsfeld Vom kleinen NSU Prinz, vom tiefergelegten röhrenden VW Polo GTI Marke Eigenbau bis hinauf zu den hochgezüchteten Formel-Fahrzeugen mit Hunderten von Pferdestärken unter der Haube: In der Südeifel sind sie alle gleich. Denn der Herausforderung auf Deutschlands kleinster, aber auch schwierigster Berg-Rennstrecke - auf den 1,6 Kilometern hinauf vom Ende der Holsthumer Straße nach Wolsfelderberg - müssen sich auch in diesem Jahr wieder alle stellen, die in ihren Klassen und im Gesamtklassement abräumen wollen.

Training am Sonntag, 04. Juni, ab 9:00 Uhr - Rennen am Montag, 05. Juni, ab 9:00 Uhr - 55. Wolsfelder EMSC Bergrennen

Wolsfelder Bergrennen mit gigantischem Starterfeld– 177 Fahrzeuge
Das älteste Bergrennen Deutschlands wird in diesem Jahr zum 55. Mal ausgetragen und der Veranstalter EMSC Bitburg e.V. wird mit einer „vollen Hütte“ belohnt. 177 Teilnehmer aus 7 Nationen werden an Pfingsten das malerische Dorf in der Südeifel nahe Bitburg ansteuern um mit ihren PS-Boliden die Ziellinie auf dem Wolsfelder Berg in Bestzeit zu überqueren.

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Pfingsten: Sonntag und Montag, 4. und 5. Juni | Deutsche und Luxemburger Bergmeisterschaft
Traditionell veranstaltet der Eifel Motor Sport Club Bitburg am Pfingstwochenende das Wolsfelder Bergrennen, welches auf der Landstraße zwischen Wolsfeld und dem Wolsfelder- Berg ausgetragen wird.


Die Veranstaltung hat ihren festen Platz in den Herzen der Wolsfelder Bürger.
Wenn an Pfingsten die Motoren heulen und der Benzingeruch in der Luft liegt, ist der kleine Eifelort kaum wiederzuerkennen: Bis zu 5000 Besucher strömen am Pfingstwochenende an den Wolsfelder Berg und verfolgen den Kampf der Boliden gegen die Zeit. Der Zuschauermagnet „Bit-Kurve“ und „Baustoffe Bermes Kurve“ bietet den Zuschauern einen sicheren Platz um das Renngeschehen zu verfolgen und um sich in den Pausen mit einem frischen Bitburger Pils und einem saftigen Schwenkbraten zu erfrischen. Die Zuschauer können jederzeit ihren Helden im Fahrerlager über die Schulter schauen, Benzingespräche führen und Autogramme sammeln. Trainings- und Wertungsläufe finden am Sonntag und Montag jeweils ab 9 Uhr statt.

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Das 55. Wolsfelder Bergrennen holt an Pfingsten die Rallye-Elite in die Eifel.
Adrenalinkicks sind zu Pfingsten garantiert, wenn maximal 180 PS-Kraftpakete zum Kampf um das goldene Bit-Fässchen antreten.


Heiße Rennschlitten gehen an Pfingsten in Wolsfeld an den Start. Foto: Archiv

WOLSFELD.
Am 4. und 5. Juni zeigt sich das älteste deutsche Bergrennen einmal mehr ganz jung: Der Motorsportevent des EMSC Bitburg, bei dem es um die deutsche und luxemburgische Bergrennmeisterschaft geht, zieht ein Fahrerfeld an, das höchste Konzentration auf die anspruchsvolle Piste aus abgesperrten Eifeler Landstraßen bringt .Und es kommen voraussichtlich wieder rund 5000 Zuschauer, darunter viele Familien, die das außergewöhnliche Flair des Wolsfelder Bergrennens lieben, denn hier wird das ganze Dorf zum Fahrerlager und Boxenstopp.

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